Single - ParnerschaftSpielregeln für die Liebe von heute – Tinder, Lovoo und ???

Heutzutage wachsen die Herausforderungen für eine stabile Partnerschaft stetig an – denn wir sind täglich dem gesellschaftlichen Druck im Beruf und der Schnelllebigkeit der Modernität ausgesetzt. Mitte 30 in der Großstadt lebend, noch studierend oder auf der Karriereleiter ein paar Stufen aufgestiegen – suchen und finden wir unseren Partner heutzutage nicht mehr im nächsten Café, in der Diskothek, oder in der Firma, sondern auf Dating Apps wie Tinder, Lovoo und wie sie nicht alle heißen. So lesen wir in diesem Zusammenhang auch nicht all zu selten das Buzzword „Generation beziehungsunfähig“, das ganz sicherlich nicht zuletzt durch den Autor Michael Nast und sein Buch mit eben diesem Titel geprägt wurde. Und genau dieses wurde millionenfach gelesen. Da merkt man doch, wie sehr dieses Thema unsere Generation beschäftigt und wie unterschiedliche Lebensentwürfe für Grundsatzdiskussionen auch im Freundeskreis sorgen.

Und jetzt pack ich dich in die Beziehungskiste

Und bist du dann doch mal in einer Beziehung, dann kommen auch schon die nächsten Herausforderungen: Langeweile, Social Web, fehlende Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, etc.. Deshalb sind unsere Sehnsüchte groß, unsere Zeit rar, die Begegnungen flüchtiger und das Verständnis und die Kompromissbereitschaft für Ehe, Monogamie und Treue immer geringer.

Und manchmal – ja da reden wir uns all zu gern die Dinge einfach nur schön! So gibt es unter uns überzeugte Singles und idealisierte Partnerschaften, die jeweils ihren Partnerstatus für den perfekten Zustand halten. Das ist die Rationalisierung eines Zustandes durch die erlebte Stabilität in seinem Ist-Status. Das heißt aber nicht, dass man diesen Zustand für optimal empfindet, man rationalisiert diesen als eine Art Ausweglosigkeit. Das fanden sogar Psychologen heraus. Wir sind glücklicher mit Entscheidungen, die wir nicht mehr ändern können, das bestätigt zum Beispiel auch der Beruf und Privatleben.

Ich der große Beziehungs-Experte

Ich bin NICHT der große Beziehungs-Experte, ich führe nur eine Beziehung und das seit Jahren und diese macht mich persönlich glücklich, weil ich gelernt habe, Kompromisse einzugehen. Darüber hinaus sollte meiner Meinung nach, jeder Lebensentwurf einen zufrieden stimmen und nicht an der eigenen Position und Person zweifeln lassen.

Hier dennoch ein Plädoyer an die Träumer und die Kompromissbereiten – 3 Tipps für die Partnerschaft – jeder hat so seine!

Tipp #1: Eigenverantwortlichkeit und Individualität – Wie? Wir sind doch eins!

Ruderer - ParnerschaftFrauen wollen Selbstbestimmung und sind oft Treiber in der Partnerschaft, trotzdem sollten sie sich im Zuhören üben und ihrem Partner die Eigenverantwortlichkeit, Selbstbestimmung und Individualität erhalten. Ist die rosarote Brille mal abgelegt, wird gefordert, eingenommen und befohlen was das Zeug hält. Deshalb müssen wir uns entspannen liebe Frauen, um uns von den Männern – wie von uns so oft gewünscht – überraschen zu lassen. Lasst die Männer sich durchsetzen, das mobilisiert aggressive Energie (im ursprünglichen Sinn kommt das Wort „Aggression“ aus dem lateinischen adgredi und bedeutet „auf jemanden oder etwas zugehen“, die für eine Partnerschaft lebensnotwendig ist – so gelingt es uns Frauen Wünsche und Bedürfnisse des männliche Wesens endlich zu hören und zu verstehen. Übergib IHM ruhig mal das Ruder!

Tipp #2: Top Secret – Offenheit!

Partnerschaft - Brücke

Darf ich denn vor meinem Partner Geheimnisse haben? Dieses Thema wird immer wieder unter Frauen diskutiert und wahrscheinlich ist das auch so eine Grundsatzfrage und Diskussion, die man in einem Frauenkreis zeitlebens diskutieren wird. Dennoch ist eins klar, eine Beziehung und gegenseitiges Vertrauen verlangt Offenheit. Durch das Verheimlichen gewisser Dinge, wird auf Distanz geschaffen. Und wir Frauen wollen ja selber immer wissen, was in dem Anderen vorgeht, was unser Partner fühlt. So muss man einfach individuelle Regelungen in der Partnerschaft finden, damit man es immer wieder im Verlauf der Zeit innerhalb einer Partnerschaft schafft Brücken zu bauen und das gegenseitige Verständnis und Vertrauen zu pflegen.

 

Tipp #3: Du gehörst mir – oder bin ich eifersüchtig?

Partnerschaft - SonnenuntergangDer Eine ist mehr eifersüchtig, der Andere wiederum weniger. Fakt ist aber, dass wir uns mit Eifersucht in einer festen Partnerschaft, aber auch in einer unverbindlichen Beziehung oft das Leben mit solchen Ausbrüchen nur unnötig schwer machen. Eigentlich sind wir ja eifersüchtig, weil wir jemanden ganz nahe sind und mit dieser Person intime Momente der Zweisamkeit teilen – oder uns wünschen intim zu sein. Und das beruht natürlich auf einem Geben und Nehmen, doch kommt ein Dritter ins Spiel ist diese Geben und Nehmen gestört und wir reagieren mit Trauer oder Wut. Das macht unseren Partner jedoch wütend, weil Eifersucht in unserer modernen Welt keinen Platz mehr hat. Wir sind doch trotz Beziehung autonom, selbstbestimmend und eigentlich frei. Ist das nicht oberflächlich? Eifersucht ist doch ein Zeichen dafür, wie sehr jemand einen mag und das sollte man seinem Partner auf keinen Fall aufs Biegen und Brechen abtrainieren wollen oder gar übel nehmen. In einer Beziehung gehören nun mal Kompromisse dazu.

Welche Tipps hast du und welche Tipps geben dir deine Freunde und Freundinnen? Teilt sie mit uns! Eure Julia

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